Unser Glaubensbekenntnis

Ich will bauen meine Gemeinde, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.
Matthäus 16:18   

I. Die Schriften

Die Heilige Bibel wurde von göttlich inspirierten Männern geschrieben und ist Gottes Offenbarung von sich selbst an die Menschheit. Sie ist ein vollkommener Schatz göttlicher Unterweisung. Sie hat Gott als ihren Autor, Erlösung als ihr Ziel, und Wahrheit, ohne irgendeine Beimischung von Irrtum, als ihren Inhalt. Deshalb ist die ganze Schrift vollkommen wahr und vertrauenswürdig. Sie offenbart die Prinzipien, nach denen Gott uns beurteilt. Daher ist und bleibt sie bis zum Weltende das wahre Zentrum christlicher Einheit und der höchste Maßstab, wonach alles menschliche Verhalten, alle Glaubensbekenntnisse und alle religiösen Meinungen geprüft werden sollen. Die ganze Schrift legt Zeugnis von Christus ab, der selbst der Mittelpunkt der göttlichen Offenbarung ist.

Exodus 24:4; Deuteronomium 4:1-2; 17:19; Josua 8:34; Psalm19:7-10; 119:11,89,105,140; Jesaja 34:16; 40:8; Jeremia 15:16; 36:1-32; Matthäus 5:17-18; 22:29; Lukas 21:33;24:44-46; Johannes 5:39; 16:13-15; 17:17; Apostelgeschichte 2:16ff.; 17:11; Römer 15:4; 16:25-26; 2 Timotheus 3:15-17; Hebräer 1:1-2; 4:12; 1 Petrus 1:25; 2 Petrus 1:19-21.

 

II. Gott

Es gibt nur einen einzigen lebendigen und wahren Gott. Er ist ein intelligentes,geistiges und persönliches Wesen, der Schöpfer, Erlöser, Erhalter und Herrscher desUniversums. Gott ist unendlich in Heiligkeit und in allen anderen Vollkommenheiten. Gott ist allmächtig und allwissend; Sein vollkommenes Wissen schließt alle Dinge in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ein, auch die zukünftigen Entscheidungen Seiner freien Geschöpfe. Ihm sind wir unsere höchste Liebe, Verehrung und den höchsten Gehorsam schuldig. Der ewige, dreieinige Gott offenbart sich uns als Vater, Sohn und Heiliger Geist, mit unterschiedlichen persönlichen Eigenschaften, aber ohne Trennung von Natur, Wesen oder Sein.

A. Gott, der Vater

Gott als Vater herrscht mit vorsehender Fürsorge über Sein Universum, über Seine Geschöpfe und über den Strom der menschlichen Geschichte
entsprechend den Zielen Seiner Gnade. Er ist allmächtig, allwissend, allliebend und allweise. Gott ist in Wahrheit der Vater derer, die durch den Glauben an Jesus Christus Kinder Gottes werden. Er ist väterlich in seiner Haltung gegenüber allen Menschen.

Genesis 1:1; 2:7; Exodus 3:14; 6:2-3; 15:11ff.; 20:1ff.; Leviticus 22:2; Deuteronomium 6:4; 32:6; 1Chronik 29:10; Psalm 19:1-3; Jesaja 43:3,15; 64:8; Jeremia 10:10; 17:13; Matthäus 6:9ff.; 7:11; 23:9; 28:19; Markus 1:9-11; Johannes 4:24; 5:26; 14:6-13; 17:1-8; Apostelgeschichte 1:7; Römer 8:14-15; 1 Korinther 8:6; Galater 4:6; Epheser 4:6; Kolosser 1:15; 1 Timotheus 1:17; Hebräer 11:6; 12:9; 1 Petrus1:17; 1 Johannes 5:7.

B. Gott, der Sohn

Christus ist der ewige Sohn Gottes. Bei Seiner Menschwerdung als Jesus Christus wurde Er durch den Heiligen Geist empfangen und von der Jungfrau Maria geboren. Jesus hat den Willen Gottes vollkommen offenbart und ausgeführt, indem Er die menschliche Natur mit ihrem Verlangen und ihren Bedürfnissen auf sich nahm und sich selbst vollständig mit den Menschen identifizierte, jedoch ohne Sünde. Er ehrte das göttliche Gesetz durch Seinen persönlichen Gehorsam und ermöglichte durch Seinen stellvertretenden Tod am Kreuz die Erlösung der Menschen von der Sünde. Er auferstand vom Tode mit einem verherrlichten Leib und erschien Seinen Jüngern als die Person, die vor Seiner Kreuzigung mit ihnen gewesen war. Er fuhr auf zum Himmel und ist jetzt zur rechten Hand Gottes erhöht. Dort ist Er der eine Mittler, völlig Gott, völlig Mensch, in dessen Person die Versöhnung zwischen Gott und Mensch verwirklicht ist. Er wird in Macht und Herrlichkeit wiederkommen, um die Welt zu richten und Seinen Auftrag zur Wiederherstellung zu vollenden. Er wohnt jetzt in allen Gläubigen als der lebendige und allgegenwärtige Herr.

Genesis 18:1ff.; Psalm 2:7ff.; 110:1ff.; Jesaja 7:14; 53; Matthäus 1:18-23; 3:17; 8:29; 11:27; 14:33; 16:16,27; 17:5; 27; 28:1-6,19; Markus 1:1; 3:11; Lukas 1:35; 4:41; 22:70; 24:46; Johannes 1:1-18,29; 10:30,38; 11:25-27; 12:44-50; 14:7-11; 16:15-16,28; 17:1-5, 21-22; 20:1- 20,28; Apostelgeschichte 1:9; 2:22-24; 7:55-56; 9:4-5,20; Römer 1:3-4; 3:23-26; 5:6-21; 8:1-3,34; 10:4; 1 Korinther 1:30; 2:2; 8:6; 15:1-8,24-28; 2 Korinther 5:19-21; 8:9; Galater 4:4-5; Epheser 1:20; 3:11; 4:7-10; Philipper 2:5-11; Kolosser 1:13-22; 2:9; 1 Thessalonicher 4:14-18; 1 Timotheus 2:5-6; 3:16; Titus 2:13-14; Hebräer 1:1-3; 4:14-15; 7:14-28; 9:12-15,24-28; 12:2; 13:8; 1 Petrus 2:21-25; 3:22; 1 Johannes 1:7-9; 3:2; 4:14-15; 5:9; 2 Johannes 7-9; Offenbarung 1:13-16; 5:9-14; 12:10-11; 13:8; 19:16.

C. Gott, der Heilige Geist

Der Heilige Geist ist der Geist Gottes, göttlich in jeder Hinsicht. Er inspirierte heilige Männer der Vergangenheit, um die Heiligen Schriften zuschreiben. Durch Erleuchtung befähigt Er Menschen, die Wahrheit zu verstehen. Er verherrlicht Christus. Er überführt Menschen von Sünde, von Gerechtigkeit und vom Gericht. Er ruft Menschen zum Erlöser und wirkt die Wiedergeburt. Zum Zeitpunkt der Wiedergeburt tauft Er jeden Gläubigen in den Leib Christi hinein. Er fördert christlichen Charakter, tröstet die Gläubigen und verleiht ihnen Geistesgaben, mit denen sie Gott durch Seine Gemeinde dienen. Er versiegelt den Gläubigen auf den Tag der endgültigen Erlösung hin. Seine Gegenwart im Christen ist die Garantie dafür, dass Gott den Gläubigen zur Fülle des Wuchses Christi bringen wird. Er erleuchtet und bevollmächtigt den Gläubigen und die Gemeinde zu Anbetung, Evangelisation und Dienst.

Genesis 1:2;Richter 14:6; Hiob 26:13; Psalm 51:11; 139:7ff.; Jesaja 61:1-3; Joel 2:28-32; Matthäus 1:18; 3:16; 4:1; 12:28-32; 28:19; Markus 1:10,12; Lukas 1:35; 4:1,18-19; 11:13; 12:12; 24:49; Johannes 4:24; 14:16- 17,26; 15:26; 16:7-14; Apostelgeschichte 1:8; 2:1-4,38; 4:31; 5:3; 6:3; 7:55; 8:17,39; 10:44; 13:2; 15:28; 16:6; 19:1-6; Römer 8:9-11,14-16,26-27; 1 Korinther 2:10-14; 3:16; 12:3-11,13; Galater 4:6; Epheser 1:13-14; 4:30; 5:18; 1 Thessalonicher 5:19; 1 Timotheus 3:16; 4:1; 2 Timotheus 1:14; 3:16; Hebräer 9:8,14; 2 Petrus 1:21; 1 Johannes 4:13; 5:6-7; Offenbarung 1:10; 22:17.

 

III. Der Mensch

Der Mensch ist eine ganz besondere Schöpfung Gottes, erschaffen nach Seinem Ebenbild. Er hat sie männlich und weiblich als Krönung seiner Schöpfung erschaffen. Das Geschenk der Geschlechtlichkeit ist daher ein Teil der guten Schöpfung Gottes. Am Anfang war der Mensch sündlos und von seinem Schöpfer mit dem freien Willen ausgestattet. Durch seine freie Entscheidung sündigte der Mensch gegen Gott und brachte die Sünde unter die Menschheit. Durch die Versuchung Satans übertrat der Mensch das Gebot Gottes und fiel aus seiner ursprünglichen Unschuld; dadurch erbten seine Nachkommen eine Natur und ein Umfeld, die zur Sünde neigen. Deshalb werden sie, sobald sie fähig sind, moralische Entscheidungen zu treffen, zu Gesetzesübertretern und werden verdammt. Nur die Gnade Gottes kann den Menschen in Seine heilige Gemeinschaft bringen und ihn befähigen, das Schöpfungsziel Gottes zu erreichen. Die Heiligkeit der menschlichen Persönlichkeit ist evident; denn Gott schuf den Menschen in seinem Ebenbild und Christus starb für den Menschen. Daher besitzt jede Person aus jeder Rasse volle Würde und ist der Wertschätzung und christlichen Liebe würdig.

Genesis 1:26-30; 2:5,7,18-22; 3; 9:6; Psalm 1; 8:3-6; 32:1-5; 51:5; Jesaja 6:5; Jeremia 17:5; Matthäus 16:26; Apostelgeschichte 17:26-31; Römer 1:19-32; 3:10-18,23; 5:6,12,19; 6:6; 7:14-25; 8:14-18,29; 1 Korinther 1:21- 31; 15:19,21-22; Epheser 2:1-22; Kolosser 1:21-22; 3:9-11.

 

IV. Die Erlösung

Die Erlösung schließt die Rettung des ganzen Menschen ein und wird umsonst all jenen angeboten, die Jesus Christus als Herrn und Erlöser annehmen, der durch Sein eigenes Blut eine ewige Errettung für den Gläubigen erworben hat. Im weitesten Sinne schließt die Erlösung die Wiedergeburt, Rechtfertigung, Heiligung und Verherrlichung mit ein. Es gibt keine Erlösung ohne persönlichen Glauben an Jesus Christus als Herrn.

A. Die Wiedergeburt oder neue Geburt ist ein Werk der Gnade Gottes, durch das Gläubige neue Kreaturen in Christus Jesus werden. Sie ist eine Veränderung des Herzens, die vom Heiligen Geist durch Sündenüberführung bewirkt wird. Auf diese Sündenüberführung antwortet der Sünder mit Bekehrung zu Gott und Glaube an den Herrn Jesus Christus. Bekehrung und Glaube sind untrennbare Erfahrungen der Gnade. Bekehrung ist eine aufrichtige Abkehr von der Sünde hin zu Gott. Glaube ist das Annehmen von Jesus Christus und die Übergabe der ganzen Persönlichkeit an Ihn als Herrn und Erlöser.

B. Die Rechtfertigung ist Gottes gnädiger und vollkommener Freispruch - basierend auf den Prinzipien Seiner Gerechtigkeit - für alle Sünder, die ihre Sünden bereuen und an Christus glauben. Die Rechtfertigung bringt den Gläubigen in eine Beziehung zu Gott,
die von Frieden und Wohlwollen geprägt ist.

C. Die Heiligung ist die mit der Wiedergeburt beginnende Erfahrung, durch die der Gläubige für Gottes Absichten abgesondert wird. Der Gläubige wird in die Lage versetzt, zu moralischer und geistlicher Reife fortzuschreiten durch die Gegenwart und Kraft des Heiligen Geistes, der in ihm wohnt. Wachstum in der Gnade soll sich durch das ganze Leben der wiedergeborenen Person hindurch fortsetzen.

D. Die Verherrlichung ist der Höhepunkt der Erlösung und ist der endgültige gesegnete und andauernde Zustand der Erlösten.

Genesis 3:15; Exodus 3:14-17; 6:2-8; Matthäus 1:21; 4:17; 16:21-26; 27:22-28:6; Lukas 1:68-69; 2:28-32; Johannes 1:11-14,29; 3:3-21,36; 5:24; 10:9,28-29; 15:1-16; 17:17; Apostelgeschichte 2:21; 4:12; 15:11; 16:30-31; 17:30-31; 20:32; Römer 1:16-18; 2:4; 3:23- 25; 4:3ff.; 5:8-10; 6:1-23; 8:1-18,29-39; 10:9-10,13; 13:11-14; 1 Korinther 1:18,30; 6:19-20; 15:10; 2 Korinther 5:17-20; Galater 2:20; 3:13; 5:22-25; 6:15; Epheser 1:7; 2:8-22; 4:11-16; Philipper 2:12-13; Kolosser 1:9-22; 3:1ff.; 1 Thessalonicher 5:23-24; 2 Timotheus 1:12; Titus 2:11-14; Hebräer 2:1-3; 5:8-9; 9:24-28; 11:1-12:8,14; Jakobus 2:14-26; 1 Petrus 1:2-23; 1 Johannes 1:6-2:11; Offenbarung 3:20; 21:1- 22:5.

 

V. Gottes Vorsatz der Gnade

Erwählung ist Gottes gnädiger Vorsatz, entsprechend dessen Er Sündern die Wiedergeburt schenkt, sie rechtfertigt, heiligt und verherrlicht. Sie steht im Einklang mit der Handlungsfreiheit des Menschen und schließt alle Mittel ein, die zu diesem Ziel führen. Sie ist die herrliche Darstellung der souveränen Güte Gottes und ist unendlich weise, heilig und unveränderlich. Sie schließt Prahlerei aus und fördert Demut. Alle echten Gläubigen verharren bis zum Ende. Jene, die Gott in Christus angenommen und durch Seinen Geist geheiligt hat, werden nie aus dem Gnadenstand herausfallen, sondern halten durch bis zum Ende. Gläubige mögen durch Nachlässigkeit und Versuchung in Sünde fallen, wodurch sie den Heiligen Geist betrüben, ihre Gnade und Vorteile beinträchtigen, die Sache Christi in Verruf bringen und zeitliche Gerichte über sich bringen—aber sie werden von der Kraft Gottes durch den Glauben bis zur Erlösung bewahrt werden.

Genesis 12:1-3; Exodus 19:5-8; 1 Samuel 8:4-7,19-22; Jesaja 5:1-7; Jeremia 31:31ff.; Matthäus 16:18-19; 21:28-45; 24:22,31; 25:34; Lukas 1:68-79; 2:29-32; 19:41-44; 24:44-48; Johannes 1:12-14; 3:16; 5:24; 6:44-45,65; 10:27-29; 15:16; 17:6,12,17-18; Apostelgeschichte 20:32; Römer 5:9- 10; 8:28-39; 10:12-15; 11:5-7,26-36; 1 Korinther 1:1-2; 15:24-28; Epheser 1:4-23; 2:1-10; 3:1-11; Kolosser 1:12- 14; 2 Thessalonicher 2:13-14; 2 Timotheus 1:12; 2:10,19; Hebräer 11:39–12:2; Jakobus 1:12; 1 Petrus 1:2-5,13; 2:4-10; 1 Johannes 1:7-9; 2:19; 3:2.

 

VI. Die Gemeinde

Eine neutestamentliche Gemeinde des Herrn Jesus Christus ist eine autonome örtliche Versammlung von getauften Gläubigen, die durch einen Bund des Glaubens und der Gemeinschaft am Evangelium zusammengeschlossen sind. Sie halten die zwei Anordnungen Christi, werden von Seinen Geboten geleitet, üben Gnadengaben, Rechte und Privilegien aus, die in sie durch Sein Wort hineingelegt wurden, und bemühen sich, das Evangelium bis ans Ende der Welt auszubreiten. Jede Ortsgemeinde handelt unter der Herrschaft Christi durch demokratische Abläufe. In einer solchen Ortgemeinde ist jedes Mitglied Christus als dem Herrn verantwortlich und Rechenschaft schuldig. Entsprechend der Schrift sind Pastoren und Diakone die Leiter der Gemeinde. Während sowohl Männer als auch Frauen begabt sind, um in der Gemeinde zu dienen, ist das Amt des Pastors jenen Männern vorbehalten, die entsprechend der Schrift die Bedingungen erfüllen. Das Neue Testament spricht auch von der Gemeinde als Leib Christi, der alle Erlösten aller Zeiten, Gläubige jeder Abstammung, Sprache, Völkergruppe und Nation mit einschließt.

Matthäus 16:15-19; 18:15-20; Apostelgeschichte 2:41-42,47; 5:11-14; 6:3-6; 13:1-3; 14:23,27; 15:1-30; 16:5; 20:28; Römer 1:7; 1 Korinther 1:2; 3:16; 5:4-5; 7:17; 9:13-14; 12; Epheser 1:22-23; 2:19-22; 3:8-11,21; 5:22-32; Philipper 1:1; Kolosser 1:18; 1 Timotheus 2:9-14; 3:1-15; 4:14; Hebräer 11:39-40; 1 Petrus 5:1-4; Offenbarung 2-3; 21:2-3.

 

VII. Die Taufe und das Abendmahl

Die christliche Taufe ist das Untertauchen eines Gläubigen im Wasser im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Sie ist ein Gehorsamsakt und symbolisiert den Glauben des Gläubigen an den gekreuzigten, begrabenen und auferstanden Erlöser, den Tod des Gläubigen gegenüber der Sünde, das Begrabensein desalten Lebens und die Auferstehung zu einem neuen Leben in Christus. Sie ist ein Zeugnis für seinen Glauben an die endgültige Auferstehung von den Toten. Da die Taufe eine Anordnung für die Gemeinde ist, ist sie eine Vorraussetzung für die Vorrechte der Gemeindemitgliedschaft und des Abendmahls. Das Abendmahl ist ein symbolischer Akt des Gehorsams, wobei Mitglieder der Gemeinde durch die Teilnahme am Brot und an der Frucht des Weinstocks den Tod des Erlösers in Erinnerung rufen und Seine Wiederkunft erwarten.

Matthäus 3:13-17; 26:26-30; 28:19-20; Markus 1:9-11; 14:22-26; Lukas 3:21-22; 22:19-20; Johannes 3:23; Apostelgeschichte 2:41-42; 8:35-39; 16:30-33; 20:7; Römer 6:3-5; 1 Korinther 10:16,21; 11:23-29; Kolosser 2:12.

 

VIII. Der Tag des Herrn

Der erste Tag der Woche ist der Tag des Herrn. Er ist eine christliche Einrichtung und wird regelmäßig eingehalten. Er erinnert an die Auferstehung Christi von den Toten und soll von Gottesdienst und Andacht geprägt sein, sowohl öffentlich wie auch privat. Aktivitäten am Tag des Herrn sollen im Einklang stehen mit dem christlichen Gewissen unter der Herrschaft von Jesus Christus.

Exodus 20:8-11; Matthäus 12:1-12; 28:1ff.; Markus 2:27-28; 16:1- 7; Lukas 24:1-3,33-36; Johannes 4:21-24; 20:1,19-28; Apostelgeschichte 20:7; Römer 14:5-10; I Korinther 16:1-2; Kolosser 2:16; 3:16; Offenbarung 1:10.

 

IX. Das Reich Gottes

Das Reich Gottes schließt sowohl Seine allgemeine Souveränität über das Universum als auch Seine besondere Herrschaft über Menschen, die ihn bewusst als König anerkennen, ein. Insbesondere ist das Reich Gottes jener Bereich der Erlösung, in den Menschen durch vertrauensvolle kindliche Hingabe an Jesus Christus eintreten. Christen sollen beten und dafür arbeiten, dass das Reich Gottes kommt und Gottes Wille auf der Erde geschieht. Die Vollendung des Reiches Gottes ist der Wiederkunft Jesu Christi und dem Ende dieses Zeitalters vorbehalten.

Genesis 1:1; Jesaja 9:6-7; Jeremia 23:5-6; Matthäus 3:2; 4:8-10,23; 12:25-28; 13:1-52; 25:31-46; 26:29; Markus 1:14-15; 9:1; Lukas 4:43; 8:1; 9:2; 12:31-32; 17:20-21; 23:42; Johannes 3:3; 18:36; Apostelgeschichte 1:6-7; 17:22-31; Römer 5:17; 8:19; 1 Korinther 15:24-28; Kolosser 1:13; Hebräer 11:10,16; 12:28; 1 Petrus 2:4-10; 4:13; Offenbarung 1:6,9; 5:10; 11:15; 21-22.

 

X. Die letzten Dinge

Gott wird die Welt zu Seiner Zeit und auf Seine Weise zu ihrem Ende führen. Entsprechend Seiner Verheißung wird Jesus Christus persönlich und sichtbar in Herrlichkeit zur Erde zurückkehren, die Toten werden auferweckt werden und Christus wird alle Menschen in Gerechtigkeit richten. Die Ungerechten werden der Hölle übergeben werden, dem Ort ewiger Strafe. Die Gerechten werden in ihren auferweckten und verherrlichten Körpern ihren Lohn erhalten und für immer mit dem Herrn im Himmel leben.

Jesaja 2:4; 11:9; Matthäus 16:27; 18:8- 9; 19:28; 24:27,30,36,44; 25:31-46; 26:64; Markus 8:38; 9:43-48; Lukas 12:40,48; 16:19-26; 17:22-37; 21:27-28;Johannes 14:1-3; Apostelgeschichte 1:11; 17:31; Römer 14:10; 1 Korinther 4:5; 15:24-28,35-58; 2 Korinther 5:10; Philipper 3:20-21; Kolosser 1:5; 3:4; 1 Thessalonicher 4:14-18; 5:1ff.; 2 Thessalonicher 1:7ff.; 2; 1 Timotheus 6:14; 2 Timotheus 4:1,8; Titus 2:13; Hebräer 9:27-28; Jakobus 5:8; 2 Petrus 3:7ff.; 1 Johannes 2:28; 3:2; Judas 14; Offenbarung 1:18; 3:11; 20:1-22:13.

 

XI. Evangelisation und Mission

Es ist Pflicht und Vorrecht eines jeden Nachfolgers von Christus und jeder Gemeinde des Herrn Jesus Christus, sich dafür einzusetzen, dass Menschen aus allen Nationen Nachfolger Jesu werden. Die neue Geburt des menschlichen Geistes durch Gottes Heiligen Geist bedeutet die Geburt der Liebe zu anderen. Die missionarische Tätigkeit aller setzt somit die geistliche Notwendigkeit eines erneuerten Lebens voraus und ist ausdrücklich und wiederholt in den Lehren Christi angeordnet. Der Herr Jesus Christus hat angeordnet, dass allen Nationen das Evangelium gepredigt wird. Es ist die Pflicht eines jeden Kindes Gottes, beständig zu versuchen, die Verlorenen für Christus zu gewinnen, und zwar durch verbales Zeugnis, das von einem christlichen Lebensstil unterstützt wird, und auch durch andere mit dem Evangelium von Christus in Einklang stehende Methoden.

 Genesis 12:1-3; Exodus 19:5-6; Jesaja 6:1-8; Matthäus 9:37-38; 10:5-15; 13:18-30, 37-43; 16:19; 22:9-10; 24:14; 28:18-20; Lukas 10:1- 18; 24:46-53; Johannes 14:11-12; 15:7-8,16; 17:15; 20:21; Apostelgeschichte 1:8; 2; 8:26-40; 10:42-48; 13:2-3; Römer 10:13-15; Epheser 3:1-11; 1 Thessalonicher 1:8; 2 Timotheus 4:5; Hebräer 2:1-3; 11:39-12:2; 1 Petrus 2:4- 10; Offenbarung 22:17.

 

XII. Ausbildung

Das Christentum ist der Glaube der Erleuchtung und Intelligenz. In Jesus Christus liegen alle Schätze der Weisheit und des Wissens verborgen. Jede gründliche Ausbildung ist daher Teil unseres christlichen Erbes. Die neue Geburt öffnet alle menschlichen Geisteskräfte und bewirkt einen Durst nach Wissen. Darüber hinaus stimmt der Grund für Ausbildung im Reich Christi mit den Gründen für Mission und allgemeiner Wohltätigkeit überein und verdient zusammen mit diesen die großzügige Unterstützung der Gemeinden. Ein angemessenes System christlicher Ausbildung ist nötig, um ein umfassendes geistliches Programm für Christi Leute zu gewährleisten. In der christlichen Ausbildung sollte es eine gesunde Balance zwischen akademischer Freiheit und akademischer Verantwortung geben. Freiheit ist in einer geordneten Beziehung des menschlichen Lebens immer begrenzt und nie absolut. Die Freiheit eines Lehrers in einer christlichen Schule, einem Seminar oder einer Hochschule ist begrenzt durch die herausragende Stellung Jesu Christi, durch die autoritative Natur der Heiligen Schrift und den besonderen Zweck der jeweiligen Schule.

Deuteronomium 4:1,5,9,14; 6:1-10; 31:12-13; Nehemia 8:1-8; Hiob 28:28; Psalm 19:7ff.; 119:11; Sprüche 3:13ff.; 4:1-10; 8:1- 7,11; 15:14; Prediger 7:19; Matthäus 5:2; 7:24ff.; 28:19-20; Lukas 2:40; 1 Korinther 1:18-31; Epheser 4:11-16; Philipper 4:8; Kolosser 2:3,8-9; 1 Timotheus 1:3-7; 2 Timotheus 2:15; 3:14-17; Hebräer 5:12-6:3; Jakobus 1:5; 3:17.

 

XIII. Finanzielle Verantwortung

Gott ist die Quelle aller zeitlichen und geistlichen Segnungen. Alles, was wir haben und sind, verdanken wir Ihm. Christen sind in geistlicher Hinsicht Schuldner gegenüber der ganzen Welt. Ihnen sind die heilige Verwaltung des Evangeliums und eine verbindliche Verantwortung im Blick auf ihren Besitz aufgetragen. Daher sind sie verpflichtet, Ihm mit ihrer Zeit, ihren Gaben und ihrem materiellen Besitz zu dienen; sie sollten dies alles als ihnen anvertrautes Gut erkennen, um es für die Verherrlichung Gottes und für die Hilfe anderer Menschen einzusetzen. Entsprechend der Heiligen Schrift sollen Christen ihre Mittel fröhlich, regelmäßig, systematisch, angemessen und freiwillig geben, damit die Absichten des Erlösers auf Erden gefördert werden.

Genesis 14:20; Leviticus 27:30-32; Deuteronomium 8:18; Maleachi 3:8-12; Matthäus 6:1-4,19-21; 19:21; 23:23; 25:14-29; Lukas 12:16-21,42; 16:1-13; Apostelgeschichte 2:44-47; 5:1-11; 17:24-25; 20:35; Römer 6:6-22; 12:1-2; 1 Korinther 4:1-2; 6:19-20; 12; 16:1- 4; 2 Korinther 8-9; 12:15; Philipper 4:10-19; 1 Petrus 1:18-19.

 

XIV. Zusammenarbeit

Christi Volk soll, wenn nötig, solche Vereinigungen und Zusammenschlüsse organisieren, die bestmöglich Zusammenarbeit für die großen Ziele des Reiches Gottes gewährleisten. Solche Organisationen haben weder Autorität übereinander noch über die Gemeinden. Sie sind freiwillige und beratende Körperschaften, die dazu bestimmt sind, die Kräfte unserer Leute so effektiv wie möglich zu wecken, zu verbinden und zu lenken.
Mitglieder neutestamentlich ausgerichteter Gemeinden sollten miteinander kooperieren, um missionarische, erzieherische und wohltätige Dienste voran zu bringen und so Christi Reich auszubreiten. Christliche Einheit im neutestamentlichen Sinne ist geistliche Harmonie und freiwillige Zusammenarbeit von verschiedenen Gruppierungen des Volkes Christi für gemeinsame Ziele. Eine Zusammenarbeit der verschiedenen christlichen Konfessionen ist dann wünschenswert, wenn das erstrebte Ziel selbst gerechtfertigt ist und wenn solche Kooperation weder gegen das Gewissen verstößt noch eine Beeinträchtigung der Treue zu Christus und Seinem im Neuen Testament offenbarten Wort darstellt.

Exodus 17:12; 18:17ff.; Richter 7:21; Esra 1:3- 4; 2:68-69; 5:14-15; Nehemia 4; 8:1-5; Matthäus 10:5-15; 20:1-16; 22:1-10; 28:19-20; Markus 2:3; Lukas 10:1ff.; Apostelgeschichte 1:13-14; 2:1ff.; 4:31-37; 13:2-3; 15:1-35; 1 Korinther 1:10-17; 3:5-15; 12; 2 Korinther 8-9; Galater 1:6-10; Epheser 4:1-16; Philipper 1:15-18.

 

XV. Der Christ und die Gesellschaftsordnung

Alle Christen sind verpflichtet zu versuchen, dem Willen von Christus in unserem eigenen Leben und in der menschlichen Gesellschaft höchste Priorität einzuräumen. Die für die Besserung der Gesellschaft und die Schaffung von Gerechtigkeit unter den Menschen eingesetzten Mittel und Methoden können nur dann wirklich und dauerhaft hilfreich sein, wenn sie in der Wiedergeburt des einzelnen durch die rettende Gnade Gottes in Jesus Christus verwurzelt sind. Im Geiste Christi sollen Christen gegen Rassismus, jede Form von Gier, Selbstsucht, Lasterhaftigkeit, jede Form sexueller Unmoral einschließlich Ehebruch, Homosexualität und Pornographie Widerstand leisten. Wir sollen uns für die Waisen, die Bedürftigen, die Missbrauchten, die Alten, die Hilflosen und die Kranken einsetzen. Wir sollen unsere Stimme für die Ungeborenen erheben und für die Unantastbarkeit allen menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod kämpfen. Jeder Christ soll versuchen, die Industrie, die Regierung und die Gesellschaft insgesamt unter den Einfluss der Prinzipien von Gerechtigkeit, Wahrheit und brüderlicher Liebe zu bringen. Um diese Ziele zu fördern, sollen Christen bereit sein, mit allen Menschen guten Willens für jeden guten Zweck zusammen zu arbeiten, wobei immer sorgfältig darauf zu achten ist, im Geist der Liebe und ohne Beeinträchtigung der Treue zu Christus und Seiner Wahrheit zu handeln.

Exodus 20:3-17; Leviticus 6:2-5; Deuteronomium 10:12; 27:17; Psalm 101:5; Micha 6:8; Sacharja 8:16; Matthäus 5:13-16,43-48; 22:36-40; 25:35; Markus 1:29-34; 2:3ff.; 10:21; Lukas 4:18-21; 10:27-37; 20:25; Johannes 15:12; 17:15; Römer 12–14; 1Korinther 5:9-10; 6:1-7; 7:20-24; 10:23-11:1; Galater 3:26-28; Epheser 6:5-9; Kolosser 3:12-17; 1 Thessalonicher 3:12; Philemon; Jakobus 1:27; 2:8.

 

XVI. Frieden und Krieg

Alle Christen sind verpflichtet, auf der Grundlage von Gerechtigkeit mit allen Menschen Frieden zu suchen. In Übereinstimmung mit dem Geist und den Lehren Christi sollen sie alles in ihrer Macht Stehende tun, um dem Krieg ein Ende zu setzen.Das wahre Mittel gegen den Geist des Krieges ist das Evangelium unseres Herrn. Das oberste Bedürfnis der Welt ist die Annahme Seiner Lehren in allen Angelegenheiten, die Menschen und Nationen betreffen, und die praktische Anwendung Seines Liebesgebots. Weltweit sollen die Christen um die Herrschaft des Friedefürsten beten

Jesaja 2:4; Matthäus 5:9,38-48; 6:33; 26:52; Lukas 22:36,38; Römer 12:18-19; 13:1-7; 14:19; Hebräer 12:14; Jakobus 4:1-2.

 

XVII. Religionsfreiheit

Gott allein ist Herr über das Gewissen, und Er hat es frei von den Dogmen und Geboten der Menschen gelassen, die gegen Sein Wort stehen oder nicht in ihm enthalten sind. Kirche und Staat sollen getrennt sein. Der Staat ist verpflichtet, jede Kirche zu schützen und ihr volle Freiheit bei der Verfolgung ihrer geistlichen Ziele zu gewähren. Bei der Gewährung solcher Freiheit darf staatlicherseits keine kirchliche Gruppe oder Konfession bevorzugt werden. Weil die zivile Regierung von Gott eingesetzt ist, sind Christen verpflichtet, ihr treuen Gehorsam in allen Dingen zu leisten, die nicht gegen den offenbarten Willen Gottes sind. Die Kirche soll nicht auf staatliche Macht zurückgreifen, um ihre Arbeit zu tun. Das Evangelium Christi zieht nur geistliche Mittel in Betracht, um seine Ziele zu verfolgen. Der Staat hat kein Recht, Strafen für irgendwelche religiösen Meinungen zu verhängen. Der Staat hat kein Recht, Steuern für die Unterstützung irgendeiner Form der Religion aufzuerlegen. Eine freie Kirche in einem freien Staat ist das christliche Ideal; und das schließt das Recht ein, dass alle Menschen freien und ungehinderten Zugang zu Gott haben sowie das Recht, sich auf dem Gebiet der Religion Meinungen zu bilden und diese zu vertreten, ohne dass der Staat sich einmischt.

Genesis 1:27; 2:7; Matthäus 6:6-7,24; 16:26; 22:21; Johannes 8:36; Apostelgeschichte 4:19-20; Römer 6:1-2; 13:1-7; Galater 5:1,13; Philipper 3:20; 1 Timotheus 2:1-2; Jakobus 4:12; 1 Petrus 2:12-17; 3:11-17; 4:12-19.

 

XVIII. Die Familie

Gott hat die Familie als die grundlegende Institution der menschlichenGesellschaft bestimmt. Sie besteht aus Personen, die durch Ehe, Blutsverwandtschaft oder durch Adoption miteinander verbunden sind. Die Ehe ist die Verbindung von einemMann und einer Frau in einem lebenslangen Bund. Sie ist Gottes einzigartiges Geschenk, um die Verbindung zwischen Christus und Seiner Gemeinde zu offenbaren und für den Mann und die Frau in der Ehe den Rahmen für intime Gemeinschaft zu bilden, in der sich Sexualität nach biblischen Maßstäben ausdrücken kann und in der das Mittel für die Fortpflanzung der Menschheit gegeben ist. Der Ehemann und die Ehefrau sind vor Gott gleichwertig, weil beide im Ebenbild Gottes geschaffen wurden. Die Ehebeziehung ist ein Modell für die Beziehung Gottes zu Seinem Volk. Der Ehemann soll seine Frau so lieben, wie Christus die Gemeinde geliebt hat. Er hat die von Gott gegebene Verantwortung, für seine Familie zu sorgen, sie zu schützen und zu leiten. Eine Frau soll sich der dienenden Leiterschaft ihres Mannes wohlwollend unterordnen, so wie sich die Gemeinde bereitwillig der Führung Christi unterordnet. Sie, die gleich wie ihr Mann im Ebenbild Gottes erschaffen und deshalb ihm gleichwertig ist, hat die von Gott gegebene Verantwortung, ihren Ehemann zu respektieren und ihm als Hilfe darin zu dienen, den Haushalt zu verwalten und die nächste Generation aufzuziehen. Kinder sind vom Augenblick der Empfängnis an ein Segen und ein Erbe von Gott. Eltern sollen ihren Kindern Gottes Modell von Ehe vorleben. Eltern sollen ihren Kindern geistliche und moralische Werte lehren und sie durch das Vorbild eines glaubwürdigen Lebensstils sowie durch liebevolle Disziplin dahin führen, Entscheidungen auf der Basis biblischer Wahrheit zu treffen. Kinder sollen ihre Eltern ehren und ihnen gehorsam sein.

Genesis 1:26-28; 2:15-25; 3:1-20; Exodus 20:12; Deuteronomium 6:4-9; Josua 24:15; 1 Samuel 1:26-28; Psalm 51:5; 78:1-8; 127; 128; 139:13-16; Sprüche 1:8; 5:15-20; 6:20-22; 12:4; 13:24; 14:1; 17:6; 18:22; 22:6,15; 23:13-14; 24:3; 29:15,17; 31:10-31; Prediger 4:9-12; 9:9; Maleachi 2:14-16; Matthäus 5:31-32; 18:2-5; 19:3-9; Markus 10:6-12; Römer 1:18-32; 1 Korinther 7:1-16; Epheser 5:21-33; 6:1-4; Kolosser 3:18-21; 1 Timotheus 5:8,14; 2 Timotheus 1:3-5; Titus 2:3-5; Hebräer 13:4